Steinkonservierung
Die in den 60er und 70er Jahren durchgeführten Steinkonservierungen sind für die an den Natursteinen auftretenden Schäden mitverantwortlich: Ablösen von dünnen Schalen, starkes Absanden und Anreicherung von Salzen.
Die verwendeten Imprägnierungsmittel waren nicht alkalistabil. Folge war, daß in das gesamte Fugennetz Wasser eindringen konnte. Dadurch werden die hydrophoben Zonen hinterwandert und der Stein kann nur stark verlangsamt austrocknen. Erschwerend kommt hinzu, daß die geschichtete Struktur des Steins zahlreiche Risse auftreten läßt.
Nachgewiesen ist aber auch, daß die Wirksamkeit der Hydrophobierung nach 20 bis 30 Jahren noch sehr gut ist. Aufgrund der unterschiedlichen Exposition verschiedener Bauwerkteile und wegen der sehr unregelmäßigen Applikation liegen die saugfähigen und wasserabweisenden Stellen unregelmäßig über die gesamte Oberfläche verteilt.

